Die Supermacht Russland
Russlands Beziehungen zum Westen: Wirtschaftsinteressen und Menschenrechte
(Sozialkunde Unterrichtsmaterial, Arbeitsblätter)
Aus der Reihe:
Fakten – Thesen – Argumente
Diese Unterrichtshilfe liefert die zentralen Informationen und Argumente zu den politischen Beziehungen Russlands zum Westen. Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Bereichen Ökonomie und Menschenrechte und ihrem Widerhall in Medien und Gesellschaft. Die russischen Öl- und Gasressourcen werden dabei ebenso thematisiert wie das Thema Wahlen.
*Fakten – Thesen – Argumente liefert Material für Erörterungen & Streitgespräche im Unterricht und informiert über Themen, die in den Medien und unterrichtsrelevant sind. Fakten liefern sachgerechte, fundierte Informationen zum Streitthema, Thesen formulieren in den Medien vertretene unterschiedliche Standpunkte. |

Inhalt:
- Die aktuelle politische Lage in Frankreich
- Vergleich der Wahlsysteme
- Das deutsche Regierungssystem
- Das französische Regierungssystem
- Dazu Aufgaben, die der Auswertung der Materialien dienen (mit Lösungen)
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| Die Entstehung der Sowjetunion |
Oblast
Kaliningrad |
Die Verfassung der Russländischen Föderation |
Dumawahl in Russland |
Russland vor der Dumawahl 2007 |
Nach der Wahl in Russland - Hintergründe
und Informationen zum Wahlausgang
(Sozialkunde Unterrichtsmaterial, Arbeitsblätter)
Aus der Reihe:
Fakten – Thesen – Argumente
Dieses Arbeitsblatt für den direkten Unterrichtseinsatz liefert Hintergrund-Informationen, die das politische System Russlands näher erläutern. Es gibt zudem Auskünfte zur Parlaments- und Präsidentenwahl in 2011 und 2012.
Zusätzlich werden mögliche Zukunftsszenarien vorgestellt.
Die letzte Parlamentswahl in Russland ist international auf harsche Kritik gestoßen, da die Wahl nach den Erkenntnissen offizieller Beobachter nicht demokratischen Grundsätzen entsprochen hat. Da Russland ein zentraler internationaler Akteur ist, wird die weitere Entwicklung des Landes sehr genau von der internationalen Politik und den Medien beachtet werden. |

Inhalt:
- Die Parlamentswahl in Russland
- Politische System Russlands
- Wladimir Putin – Vom KGB zum Präsidentenamt
- Stimmen zur Wahl
- Aufgaben (mit Lösungen), die der Auswertung der Materialien dienen
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Aktuelle Berichte der Online-Presse:
Weißrussland
Weißrussland boykottiert EU-Osteuropa-Gipfel (30.09.2011)
Brutale Gewalt gegen Demonstranten in Weißrussland (07.07.2011)
Eigenmächtiges Klatschen in Minsk verboten (03.07.2011)
Lukaschenkos Angst vor dem Applaus (03.07.2011)
Russland dreht Weißrussland den Strom ab (29.06.2011)
Moskau dreht den Gashahn weiter zu (22.06.2011)
Präsident Lukaschenko droht der Opposition Prügel an (15.06.2011)
Weißrussische Polizei nimmt Demonstranten fest (13.06.2011)
Weißrussland: Sannikow muss fünf Jahre in Haft (14.05.2011)
Weißrussland verurteilt fast 600 Regierungskritiker (21.12.2010)
Ende der Westöffnung Weißrusslands? (20.12.2010)
Gewalt bei Protesten in Minsk (20.12.2010)
Zu Besuch bei Europas letztem Despoten (03.11.2010)
Weißrussland. Terroranschlag:
Behörden in Minsk melden Fahndungserfolge (12.04.2011)
Elf Tote bei Explosion in Minsker U-Bahn (11.04.2011)
95,5 Prozent für Nasarbajew (04.04.2011)
Medwedjew kritisiert zu lasche Kontrollen (25.01.2011)
Terroranschlag auf dem Moskauer Flughafen
Folgenschwere Anschläge in Russland (25.01.2011)
Russlands Präsident spricht von Terrorangriff (24.01.2011)
Weißrussland: "Die Wahlen sind schon lange entschieden" (19.12.2010)
Wenn ein Despot wählen lässt (17.12.2010)
Weißrussland vor der Präsidentschaftswahl
Russland
Putin lässt sich von seinen Anhängern feiern (04.03.2012)
Der russische Regierungschef Putin hat sich zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt. Die Opposition dagegen spricht erneut von Wahlmanipulationen und ruft für Montag zu Protesten auf.
"Vielleicht läuft es diesmal etwas demokratischer"
(04.03.2012)
Die politischen Präferenzen bei der Präsidentschaftswahl liegen klar bei Wladimir Putin, der nach Ansicht vieler Russen viel für sein Land getan hat.
"Es ist eigentlich schon keine Wahl mehr"
(03.03.2012)
Die grüne Bundestagsabgeordnete und Wahlbeobachterin Marieluise Beck, die im Auftrag des Europarats nach Moskau reist, findet bereits im Vorfeld der Wahl, dass diese alles andere als fair und frei ist. Viele Kandidaten, die möglicherweise chancenreich gewesen wären, seien einfach zur Wahl nicht zugelassen worden, so Beck. Im Riesenreich zwischen Ostsee und Wladiwostok gibt es insgesamt 100.000 Wahllokale. Beck und ihre Kollegen können aber wohl nur stichprobenartig zehn bis 15 Wahllokale davon am Wahlsonntag besuchen.
Noch keine Eiszeit - doch es wird kühler (02.03.2012)
Die diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und den USA haben sich deutlich abgekühlt. Grund hierfür ist insbesondere die starre Haltung Russlands im Streit um eine strengere Gangart gegenüber Syrien. Aber auch die Präsidentschaftswahlen in Russland Ende letzten Jahres haben für Zündstoff gesorgt. So musste Außenministerin Clinton jüngst scharfe Kritik von W. Putin einstecken als sie die Wahlen zum russischen Parlament kritisierte.
Wahlkampf auf Russisch (15.02.2012)
Beim regierungskritischen Radiosender Echo Moskwy
hat Chefredakteur Alexej Wenediktow seinen Posten im Aufsichtsrat des Senders geräumt, offenbar auf Druck des Mehrheitseigners Gazprom-Media, einer Tochter der staatlich kontrollierten Gazprom-Gruppe. Die Medienberichterstattung kurz vor den Wahlen scheint noch immer nicht fair zu sein: Während Putin mehr als eineinhalb Stunden Sendezeit beispielsweise eingeräumt werden, bekommen seine Konkurrenten zwischen sieben und 24 Minuten. Der Chef der rechtspopulistischen LDPR, Wladimir Schirinowski, der ebenfalls für das Amt des Präsidenten kandidiert, beklagt, dass viele Städte Außenwerbung von anderen Kandidaten als W. Putin schlichtweg ablehnen.
Ungewohnte Bilder im russischen Fernsehen (11.12.2011)
Präsident Medwedjew hat offenbar persönlich eine objektive Berichterstattung im staatlichen Fernsehen angeordnet.
"Das Volk ist aufgewacht!"
(10.12.2011)
Erneut haben sich große Menschenmengen (50.000 Demonstranten) zusammengefunden, um auf dem Bolotnaja-Platz
in Moskau gegen die umstrittene Parlamentswahl zu protestieren.
"Clinton hat das Startsignal gegeben"
(08.12.2011)
Russlands Regierungschef Putin sucht die Schuldigen für die Demonstrationen in Moskau im Ausland.
Seiner Ansicht nach hat Hillary Clinton mit ihrer Kritik an der Wahl das "Startsignal"
für die Proteste gegeben.
Mehr als 125 Oppositionelle festgenommen (07.12.0211)
"Niemand wird uns stoppen!"
(6.12.2011)
Regierungsgegner demonstrieren gegen Wahlfälschungen
und gegen Regierungschef Putin. Die Regierungspartei ´Einiges Russland´ wird
massiver Wahlfälschungen beschuldigt.
"Diese Wahlen sind eine Farce!"
(5.12.2011)
Nach den Parlamentswahlen in Russland sind in Moskau und Sankt Petersburg Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen gegen den Wahlsieg der Kreml-Partei
"Einiges Russland"
zu demonstrierten.
"Ein Spiel, an dem nur einige Spieler teilnehmen durften"
(05.12.2011)
Die einzige unabhängige russische Wahlbeobachterorganisation hat seit September 2011 mehr als 5400 Verstöße gegen das Wahlrecht registriert.
Nicht alle oppositionellen Parteien waren zudem zur Wahl zugelassen worden.
Cyberattacke auf Kreml-Kritiker (4.12.2011)
Offenbar sind zahlreiche kremlkritische Internetseiten abgeschaltet worden, um
die Berichterstattung über Verstöße bei der Duma-Wahl zu verhindern.
Stimmungstest für Putin und Medwedjew (04.12.2011)
Putin und Medwedjew zementieren ihre Macht (24.09.2011)
Premierminister Medwedjew und Staatschef Putin möchten nach der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr ihre Ämter tauschen.
Das ist Sowjetunion pur! (24.09.2011)
Explosion in russischem Munitionsdepot (03.06.2011)
Auf einem Gelände rund 950 Kilometer östlich von Moskau sind unzählige Eisenbahnwaggons (von geschätzen 5000 Eisenbahnwaggons) mit rund 150.000 Tonnen Munition explodiert. Es wird befürchtet, dass die Detonationen noch ca. 2 Tage dauern könnten.
Erst vor rund einer Woche hatte es einen vergleichbaren Vorfall in der Teilrepublik Baschkortostan am Ural gegeben. Wegen des Großfeuers waren in der Nähe des
Militärdepots etwa 7000 Anwohner in Sicherheit gebracht worden.
In Russland kommt es infolge maroder Militärausrüstung und Verstößen gegen die Sicherheitsvorschriften leider immer wieder zu Zwischenfällen mit Toten und Verletzten.
Deutsche Atomkraftgegner in Minsk festgenommen (26.04.2011)
Gedenken an eine beispiellose Katastrophe (26.04.2011)
"Tschernobyl wütet in den Genen"
(26.04.2011)
"Viele Menschen wollen nach Tschernobyl"
(25.04.2011)
Regierungsgegner protestieren in Russland (12.12.2010)
Russland schon 2011 in der WTO? (27.11.2010)
Russland will mit der NATO zusammenarbeiten (20.11.2010)
"Händler des Todes" auf dem Weg in die USA (16.11.2010)
Thailand hat den mutmaßlichen russischen Waffenhändler But an die USA ausgeliefert.
But wird unter anderem beschuldigt, terroristische Vereinigungen unterstützt zu haben. Außerdem wird er der Verschwörung zum Mord an US-Bürgern beschuldigt.
"Tschernobyl wird wie ein kleiner Zwischenfall aussehen"
(15.11.2010)
Umweltschützer befürchten, dass wenn Sachsen weitere 1000 Brennstäbe zur Wiederaufbereitung hierher schickt, noch mehr radioaktiv belastete Abwässer in den Fluss Tetscha und in andere Gewässer im Gebiet Tscheljabinsk im Ural fließen werden.
Schon jetzt zeige der Geigerzähler im Fluss Tetscha 4000 Mikroröntgen in der Stunde an, was ungefähr 200 Mal der üblichen Menge entspricht. Nach einer Untersuchung des Flusses im Jahr 2003 durch Greenpeace Aktivisten seien schon jetzt Plutonium, Caesium137 und Strontium 90 nachweisbar. Die bitter armen Menschen in der Region würden von ehrgeizigen Strahlenforschern regelrecht als Versuchsobjekte missbraucht und abgestempelt.
Ende der 40er Jahre und Anfang der 50er war Majak ein Chemie- und Waffenkombinat. Stalin ließ hier heimlich an Atomwaffen bauen. Die radioaktiven Abfälle landeten einfach im Fluss. Erst als Hunderte von Menschen an Leukämie erkrankten, begann man die Menschen umzusiedeln. Dennoch viele Menschen blieben an Ort und Stelle. Auch nach dem großen vertuschten Super-Gau 1957, bei dem 80 Tonnen radioaktives Material freigesetzt wurden, änderte sich daran nichts.
s. auch
-> Der vertuschte Super-Gau
(50 Jahre nach der Katastrophe von Majak)
Wieder ein russischer Journalist brutal verprügelt (08.11.2010)
Zwei Unbekannte haben am frühen Montagmorgen Anatoli Adamtschuk, der als Reporter für die Regionalzeitung "Schukowski Westi" in der Metropolregion Moskau tätig ist, überfallen und zusammengeschlagen. Dies ist nun schon der zweite Anschlag auf einen Journalisten binnen zwei Tage. Der am Samstag brutal zusammengeschlage Journalist Oleg Kaschin liegt mit zerschmetterten Kiefer und gebrochenem Bein im Krankenhaus. Er ist in ein künstliches Koma versetzt worden.
"Russland weder ein Rechtsstaat noch demokratisch" (06.11.2010)
Der russische Journalist Oleg Kaschin, der sich immer wieder kritisch mit Demokratiemängelnin Russland auseinandergesetzt hat, ist vor seiner Wohnung in Moskau von Unbekannten brutal zusammengeschlagen worden. Leider ist dies ist nur eins von vielen Attentanten, die in Russland immer wieder gegen Journalisten verübt werden. So waren in den vergangenen Jahren immer wieder Journalisten attackiert oder sogar getötet worden.
Der wohl bekannteste Fall war der Mord an der kremlkritischen Reporterin Anna Politkowskaja, welche 2006 von Unbekannten erschossen worden war.
Kreml kippt Beschränkung von Versammlungsfreiheit (06.11.2010)
Präsident Dmitri Medwedjew hat sein Veto gegen ein Gesetz eingelegt, dass Proteste von Oppositionellen weiter eingeschränkt hätte. Das Gesetz war bereits von der Duma, dem russischen Unterhaus, sowie vom Oberhaus verabschiedet worden. Insofern überraschte das jetztige VETO des Präsidenten sehr. Damit ist das Anti-Protest-Gesetz gekippt.
Chodorkowskis Plädoyer für die Freiheit (02.11.2010) |
Oppositionelle demonstrieren gegen Putin (23.10.2010)
Putin-Vertrauter zum Bürgermeister Moskaus gewählt (23.10.2010)
Putins Kabinettschef soll Moskaus Bürgermeister werden (16.10.2010)
Friedliche Wahl im unruhigen Kirgistan (10.10.2010)
Rätselraten über Entmachtung der Nummer Drei (28.09.2010)
Medwedjew feuert Moskaus Bürgermeister (29.09.2010)
Russische Öl-Pipeline nach China ist fertig (27.09.2010)
Putin will friedliche Lösung für Rohstoffe der Arktis (23.09.2010)
Russische NGO schlagen Alarm (21.09.2010)
Luschkow will sich Rücktrittsdruck nicht beugen (21.09.2010)
Machtkampf um Moskaus Bürgermeister
Tschetschenen-Führer Sakajew in Polen festgenommen (17.09.2010)
Der von Russland mit internationalem Steckbrief gesuchte Tschetschenen-Führer
Achmed Sakajew ist in der polnischen Hauptstadt Warschau festgenommen worden.
Russland und Norwegen einigen sich auf Grenzverlauf (15.09.2010)
Viele Tote bei Anschlag auf Markt in Nordossetien (09.09.2010)
Neue Welle der Gewalt im Nordkaukasus (29.08.2010)
Im Nordkaukasus im Norden Russlands kam es erneut zu schweren Gefechten zwischen Sicherheitskräften des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow und Untergrundkämpfern. Dabei wurden zum Wochenende fast 40 Menschen getötet. Großeinsätze der Polizeit fanden insbesondere in Dagestan und der Republik Kabardino-Balkarija statt.
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Putin macht Wiederaufbau zur Chefsache (27.08.2010)
Moskau stoppt umstrittenes Autobahnprojekt (26.08.2010)
Die Waldbrände in Russland
Die Krisenpolitik Putins auf dem Prüfstand
Auch wenn sich die Brände in den Weiten der russischen Wälder langsam eindämmen lassen – noch längst sind sie nicht überwunden. Auch die langfristigen Folgen für Mensch und Umwelt und die ökonomischen Auswirkungen lassen sich bislang nicht beziffern. Doch wie konnte es überhaupt zu dieser riesigen Naturkatastrophe kommen?
Das Arbeitsblatt informiert über jüngste Entwicklung der Wald- und Torfbrände in Teilen der Russischen Föderation.
Dabei liegt das besondere Augenmerk auf der Entstehung solcher Naturkatastrophen und auf der Möglichkeit ihrer Bekämpfung.
Die abschließende Betrachtung konzentriert sich auf die Rolle der russischen Staatsführung während einiger Krisen und Katastrophen des ausgehenden Jahrzehnts.
Inhalt:
- Waldbrände – Entstehung und Bekämpfung
- Die aktuelle Situation: Wald- und Torfbrände in Russland
- Große Naturkatastrophen 2010
- Die Ursache: “Omegalage”
- Die Regierung Putin: Imagepflege in Krisensituationen
- Aufgaben, die der Auswertung der Materialien dienen (mit Lösungen)
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"Eine große Tragödie" . Waldbrände in Russland (04.08.2010)
Viele Brandherde weiter außer Kontrolle (04.08.2010)
Torf nährt die verheerenden Flammen (04.08.2010)
"Seht, wie viele dort im Keller umkamen!" (03.08.2010)
Medwedjew verhängt Notstand wegen Bränden (02.08.2010)
Russen kämpfen verzweifelt gegen Feuerwalzen (31.07.2010)
Dutzende Tote durch Brände in Russland (30.07.2010)
Russische Menschenrechtsbeauftragte tritt zurück (30.07.2010)
Mehr Macht für Russlands Inlandsgeheimdienst (29.07.2010)
Präsident Dmitri Medwedjew hat das umstrittene Gesetz zur Ausweitung der Macht des Inlandsgeheimdienstes FSB als KGB-Nachfolger unterzeichnet. Vermeintliches Ziel des neuen Gesetzes ist die Bekämpfung von Extremismus sowie Terror, um die Sicherheit des Landes zu gewährleisten.
Menschenrechtler und Opposition, die über die Entscheidung des studierten Juristen Medwedjew sehr enttäuscht sind, sehen darin einen Rückfall in die Sowjetunion, wo der KGB willkürlich gegen politische Gegner vorging. Das von Medwedjew, unterzeichnete Gesetz ermächtigt den FSB bei bloßem Verdacht auf ein mögliches Verbrechen direkt gegen Bürger vorzugehen.
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Eine deutsch-russische "Erfolgsgeschichte" (25.7.2010)
Es reicht der bloße Verdacht (16.07.2010)
Milliardenverträge für Züge und Hochtechnologie (15.07.2010)
Verträge in Milliardenhöhe abgeschlossen (15.07.2010)
Deutsch-russische Konsultationen
Ex-Minister sagt für Chodorkowski aus (21.06.2010)
Merkel und Medwedjew für neue Iran-Sanktionen (05.06.2010)
Tote bei Protesten gegen Präsident Bakijew (07.04.10)
Der Tag der Trauer in Moskau (30.03.2010)
Kurzinhalt für Schüler zusammengefasst:
Bereits 2004 hatte ein Selbstmordattentäter aus dem Nordkaukasus 40 Fahrgäste in der Metro in Moskau in den Tot gerissen. Nun ereignete sich erneut in der russischen Metro ein Terroranschlag, bei dem diesmal 39 Menschen starben und über 70 weitere Personen verletzt wurden. Präsident Dimitri Medwedjew kündigte eine massive Verschärfung der Anti-Terror-Gesetze an.
Der Anschlag der beiden Selbstmordattentäterinnen könnte auf das Konto der Al Kaida gehen, deren Einfluss bis in die Kaukausrepubliken reicht.
Dies war der zweite folgenschwere Terrorakt innerhalb weniger Monate, denn bei einem Anschlag auf den Schnellzug Newski Express zwischen Moskau und St. Petersburg waren erst im November 26 Menschen umgebracht worden.
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Putin will Terroristen "aus der Kanalisation kratzen" (30.03.2010)
Chronologie. Folgenschwere Anschläge in Russland (29.03.2010)
Der Öl-Mogul, der zum Häftling wurde (09.04.2009)
HINTERGRUNDINFOS Sowjetunion
Konflikt um abtrünnige Regionen in Georgien (01.11.08)

"Natürlich haben wir im Rahmen des Völkerrechts gehandelt" (02.09.2008)
"Saakaschwili dürfte keinen Staat führen" (30.08.2008)
"Die Zeit für Sanktionen ist noch nicht gekommen" (29.08.2008)
Kurzinhalt für Schüler zusammengefasst:
Die französische EU-Ratspräsidentschaft hat Sanktionen gegenüber Russland zum momentanen Zeitpunkt klar abgelehnt. Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hält Sanktionen mit Blick auf die Zukunft für überzogen und falsch. Ihm ist an einem weiterhin guten Verhältnis zu Russland gelegen. Dennoch hofft er, dass Russland den Sechs-Punkte-Friedensplan einhält und baldmöglichst seine Truppen aus Georgien abzieht. Underdess machte auch Russland klar, dass es nicht beabsichtige Öllieferungen in den Westen als Reaktion auf drohende EU-Sanktionen zu drosseln.
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"Der Westen hat Russland jahrelang verärgert" (27.08.2008)
Kurzinhalt für Schüler zusammengefasst:
Nach Ansicht von Horst Teltschik, dem früheren außenpolitischen Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl und dem langjährigen Leiter der Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik wollte Russland mit dem Einmarsch in Georgien die Machtlosigkeit der NATO und der USA vorführen.
Zum anderen sollte ein Machtexempel statuiert werden. Russland wollte mit dem brutalen Einmarsch in Georgien die ehemalige Sowjetrepublik vorführen und politisch sowie militärisch schwächen mit dem Ziel andere Staaten in dieser Region davor zu warnen, sich zu einseitig in Richtung Westen auszurichten und dabei gleichzeitig der Militärmacht Russland den Rücken zu kehren.
Der Krieg in Georgien ist nach Ansicht von Horst Teltschik nicht nur Ausdruck des neuen Machtbewusstseins in Moskau, sondern auch das Ergebnis der tiefen Verärgerung darüber, dass Russlands Interessen schon seit Jahren vom Westen ignoriert werden.
So wäre der Kosovo beispielsweise gegen den Willen Moskaus anerkannt (Februar 2008) und auch die Ukraine Jahre zuvor in die NATO aufgenommen worden. (s. NATO-Ukraine-Charta vom 9. Juli 1997). Die Anerkennung Abchasiens und Südossetiens durch Russland sei nun eine Retourkutsche für
die erst neuliche Missachtung russischer Interessen im Kosovo.
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Zwei Kosovo im Kaukasus? (26.08.2008)
Kurzinhalt für Schüler zusammengefasst:
Nach Meinung von Otto Luchterhandt, Professor für öffentliches Recht und Ostrecht an der Universität Hamburg gebe es drei Kriterien für die Anerkennung eines Staates:
1)
ein erkennbares Staatsgebiet
2)
ein Staatsvolk
3) eine effiziente Staatsgewalt
Die Anerkennung des Kosovo durch den Westen im Februar 2008, der gegen den ausdrücklichen Willen Russlands erfolgte, sei problematisch gewesen, da im Kosovo eben keine effiziente und autonome Staatsgewalt zu diesem Zeitpunkt vorhanden war. Stattdessen hätte die UN-Verwaltung eine Art Oberherrschaft ausgeübt.
Dennoch könne man nach Auffassung von Luchterhand die Anerkennung rechtlich vertreten, da im Kosovo trotz der eingeschränkten Staatsgewalt durch die UN-Verwaltung eine staatliche Struktur und Organisation erkennbar gewesen ist und auch in der Zeit von 1988 und 1998 eine Quasi-Staatlichkeit gegen das Regime von Slobodan Milosevic in Belgrad aufrechterhalten wurde.
Die Anerkennung Abchasien durch Russland sei möglicherweise eine angemessene Retourkutsche, da die Lage dort der im Kosovo entspricht. Anders jedoch die Anerkennung Südossetiens, denn hier seien die Kriterien für einen unabhängigen Staat nicht erfüllt. Die Anerkennung eines anderes Staates sei aber eine souveräne Entscheidung des jeweiligen Landes.
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"Deutschland hat eine Sonderrolle" (22.08.2008)
Das Leid, die Opfer und der Krieg (17.08.2008)
"NATO hat Russland das Szenario geliefert" (16.08.2008)
Kurzinhalt für Schüler zusammengefasst:
Nach Ansicht von Otto Luchterhandt, Professor für öffentliches Recht und Ostrecht an der Universität Hamburg ist die Bombardierung von strategisch bedeutsamen Objekten in Kerngebieten Georgiens sowie die Besetzung von Städten in Westgeorgien von Abchasien aus die Retourkutsche für die NATO-Luftangriffe auf Serbien 1999 als die zivile und militärische Infrastruktur Serbiens weit entfernt vom Kosovo in Schutt und Asche gelegt wurde.
Russische Vorwürfe an Georgien:
a) Fakt sei gemäß Luchterhandt, dass
Georgien in der Nacht vom 7. auf den 8. August bei einem schweren Bombardement auf die Hauptstadt von Südossetien zivile Einrichtungen völlig zerstört und damit eindeutig gegen die Genfer Konvention von 1949 zum Verhalten in kriegerischen Konflikten verstoßen habe.
b) Außerdem deute nach Luchterhand vieles darauf hin, dass es Vertreibungen von Südosseten aus einzelnen Dörfern gegeben hat. Eine flächendeckende Aktion hält Luchterhandt jedoch für sehr unwahrscheinlich, da den georgischen Truppen hierfür sicherlich die Zeit gefehlt habe.
Die Behauptung Russlands, dass Georgien in Südossetien Völkermord begangen hat, hält Luchterhandt für politische Rhetorik.
c) Georgien habe zudem den Fehler gemacht, mehr als ein Dutzend russische Soldaten der Waffenstillstandskontrollgruppe, die dort laut dem Abkommen zwischen Russland, Georgien und den Osseten von 1992 an im Grenzgebiet stationiert waren, zu töten. Insofern könne sich Russland zurecht auf das Selbstverteidigungsrecht berufen.
1990 waren georgische Nationalisten in die abtrünnige Provinz einmarschiert, nachdem Südossetien seine Souveränität erklärt hatte. Auch damals waren die georgischen Truppen mit russischer Unterstützung geschlagen worden. In diesem Konflikt waren Hunderte Menschen ermordet und Tausende vertrieben worden. Ein Waffenstillstand, der 1992 zwischen den kriegsführenden Parteien unterzeichnet wurde, wurde 2004 erneuert.
Die Retourkutsche ....
Präsident Dimitri Medwedjew hatte das harte militärische Vorgehen gegen Georgien mit derselben Begründung, nämlich der augenblicklichen Abwehr von Völkermord, rechtfertigt, ebenso wie damals die NATO die Bombardierung serbischer Infrastruktur weit entfernt vom Kosovo als nötig hielt, um den völkermordähnlichen Aktionen sowie den Verbrechen gegen
die Menschlichkeit ein Ende zu setzen.
Professor Luchterhandt ist der Auffassung, dass sich die NATO bei der Bombardierung ziviler und militärischer Infrastruktur in Serbien 1999 mit den Luftangriffen völkerrechtswidrig verhalten habe und zweifelsohne gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verstoßen habe. Ebenso völkerrechtswidrig - oder auch nicht - habe sich nun Russland gegenüber Georgien verhalten.
Russland hat im August 2008 die Unabhängigkeit der von Georgien abtrünnigen Provinz Südossetien anerkannt. |
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Propagandaschlacht im Kaukasus (13.08.2008)
Saakaschwili zwischen allen Stühlen (13.08.2008)
Konflikt in Georgien - wer trägt die Schuld? (13.08.2008)
Öl-Transitland von überragender Bedeutung (13.08.2008)
Die Lunte am Pulverfass hat Feuer gefangen (10.08.2008)
Bewaffnete Konflikte in der Ex-Sowjetunion (10.08.2008)
Rächt sich Russland im Kaukasus fürs Kosovo? (14.05.2008)
Konflikt in Georgien. Machtpoker am Kaukasus
Folgende Artikel sind leider wegen des 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrages,
der den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Internet dazu verpflichtet, die Mehrzahl der Berichte nach 1 Jahr aus dem Internet zu entfernen, nicht mehr verfügbar:
Putin stellt sich Fragen des Volkes zur Wirtschaftskrise
Georgien: Parlamentswahl in Südossetien (31.05.09)
Abkommen mit Abchasien und Südossetien (30.04.09)
Streit zwischen Russland und NATO.
Georgien Reizthema Nummer eins (16.04.09)
Protest gegen Georgiens Präsidenten (09.04.09)
Kirgistan schließt US-Luftwaffenstützpunkt (19.02.09)
OSZE-Beobachter müssen Georgien verlassen (22.12.08)
Kirgisen wählen Ein-Parteien-Parlament (17.12.07)
"Russland ist am Wendepunkt" (26.08.07)
Tausende fordern Präsidenten zum Rücktritt auf (11.04.07)
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Hilfreiche Links:
Machtkonflikte in Russland /Tschetschenien Konflikt
(http://www.sibilla-egen-schule.de/konflikt/russland/russland.htm)
Der Unabhängigkeitskrieg in Tschetschenien
(http://www.sibilla-egen-schule.de/konflikt/tschetsc/tschetsc.htm )

Ukraine
Deutschland droht Ukraine mit Konsequenzen (25.04.2012)
Bundesaußenminister Westerwelle verschärfte im Fall Timoschenko den Ton gegenüber der Ukraine. Er stellte die weitere Annäherung der Ukraine an die Europäische Union durch die Unterzeichnung und auch Ratifizierung des Assoziierungsabkommens in Frage, sollte die Ukraine weiterhin Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte so missachten.
Mahnende Worte aus Moskau und Brüssel (25.04.2012)
Die inhaftierte ehemaligen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko
ist wegen der Art und Weise
wie sie von den Behörden behandelt wird, in einem Hungerstreik getreten. Nach Aussage ihres Verteitigers sei sie brutal zusammen geschlagen worden. Sie hat offenbar an ihren Händen, Armen und am Bauch blaue Flecken. Die Behörden räumen zwar die Anwendung von physischer Gewalt ein, bestreiten aber, die Gesetze dabei überschritten zu haben.
Eine Verurteilung als Geschenk für den Präsidenten? (08.08.2011)
Ex-Regierungschefin Timoschenko in U-Haft (05.08.2011)
Gericht verbietet sämtliche Proteste in Kiew (07.08.2011)
Tausende protestieren gegen Janukowitsch-Regierung (22.01.2011)
Timoschenko drohen zehn Jahre Haft (20.12.2010)
Ukraine. Mit großen Schritten zurück in alte Zeiten (06.10.2010)
Kurzinhalt für Schüler zusammengefasst:
Politisch gesehen, nähert sich zur Zeit die Ukraine dem russischen Nachbarn an, denn Staatschef Janukowitsch regiert zunehmend autoritär. Oppositionspolitikerin Timoschenko spricht sogar von Diktatur, denn die Opposition wird schikaniert und die Pressefreiheit tagtäglich eingeschränkt. Journalisten werden in der Ukraine nicht nur politisch unter Druck gesetzt, sondern auch geheimdienstlich überwacht. Misteriös in diesem Zusammenhang ist auch das spurlose Verschwinden des regierungskritischen Journalisten Wassilij Klimentjew, der Chefredakteuer der Zeitung Nowij Stil in der ostukrainischen Stadt Charkow war. Dieser schrieb zuletzt über Korruption und Amtsmissbrauch der örtlichen Politiker. Den Westen scheinen die Ereignisse in der Ukraine eher weniger zu beschäftigen.
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Ukraine. Minirock, Lippenstift und geblümte Kleider verboten (05.10.2010)
Parlament zwingt Timoschenko zum Rücktritt (03.03.2010)
Kurzinhalt für Schüler zusammengefasst:
Eine Mehrheit von 243 Abgeordneten hat der Regierungschefin Julia Timoschenko das Vertrauen im Parlament entzogen. Nach der gelungenen Ausschaltung von Juschtschenko und jetzt auch Timoschenko ist der Machtwechsel in Kiew nun komplett. Fünf Jahre nach der sogenannten Orangenen Revolution, wo Timoschenko und Juschtschenko noch als demokratische Helden gefeiert wurden, hat nun der damalige Verlierer Janukowitsch, der als NATO - Gegner gilt, die Macht übernommen. Er möchte das Land durch wirtschaftliche Reformen voran bringen.
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Janukowitsch als Präsident vereidigt (25.02.2010)
Timoschenko fügt sich in die Niederlage (20.02.2010)
Timeschenko will Präsidentschaftswahl anfechten (14.02.2010)
Janukowitsch gewinnt Stichwahl (08.02.2010)
Der Mann fürs Grobe aus der Ostukraine (08.02.2010)
Der Sieger steht fest - was machen die Verlierer? (08.02.2010)
Gnadenlose Populistin mit Machtinstinkt (07.02.2010)
"Die da oben wissen doch nicht mal, was Brot kostet" (17.01.2010)
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