Krieg in der Ukraine (März 2025)
Erbitterte Kämpfe und kein Ende in Sicht.
Eine Chronologie der Ereignisse von den Anfängen bis jetzt ...




11.03.2025
Massive ukrainische Drohnenangriffe auf Moskau

Nach russischen Angaben ist Moskau in der Nacht Ziel größerer ukrainischer Drohnenangriffe geworden. In der Nacht seien 337 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen worden, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte.

91 der Drohnen hätten die Region Moskau unsicher gemacht. Nach Angaben des Gouverneurs der Region Moskau, Andrei Worobyow, sollen bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Hauptstadt ein Mensch getötet und drei weitere verletzt worden sein.

126 Drohnen über dem Gebiet der Region Kursk waren
den Angaben zufolge abgefangen und zerstört worden. 38 weitere waren über der Region Brjansk gesichtet worden.


11.03.2025
Neue Verhandlungen in Dschidda (Saudi-Arabien)
Die USA und die Ukraine unternehmen einen neuen Anlauf, um in Dschidda in Saudi-Arabien über Auswege aus dem russischen Angriffskrieg zu sprechen. US-Außenminister Marco Rubio zeigt sich verhalten optimistisch, Fortschritte erzielen zu können. Während die ukrainische Delegation unter anderem aus Selenskys Kanzleichef Andrij Jermak und Außenminister Andrij Sybiha besteht, nehmen auf US Seite neben Rubio der nationale Sicherheitsberater Mike Waltz und der Sondergesandte Steve Witkoff an dem Treffen teil. Selenskyj ist zwar nach Saudi-Arabien gereist, will aber nicht persönlich an dem Treffen mit den US-Vertretern teilnehmen.


04.03.2025
US Stopp der Militärhilfen für die Ukraine
Drei Jahre nach Kriegsbeginn möchte die US-Regierung
ihre Militärhilfe für die Ukraine vorerst einstellen. US
Präsident Trump will damit die Ukraine zu einer Been-
digung des Krieges bewegen. Die Vereinigten Staaten
waren lange Zeit der wohl wichtigste Unterstützer der Ukraine bei der Landesverteidigung. Die Militärhilfe soll offenbar erst wieder aufgenommen werden, wenn für
den US Präsidenten sichtlich erkennbar ist, dass sich die Ukraine auf Friedensverhandlungen mit Russland einlässt.
Die ukrainische Staatsführung wiederum möchte einem Friedens-Deal nur zustimmen, wenn dieser auch US-Sicherheitsgarantien vorsieht. Trump sieht die Europäer allerdings in der Bringschuld und möchte ihnen die Absicherung eines etwaigen Friedens überlassen.


EU Kommissionspräsidentin Von der Leyen hat unterdessen einen Fünf-Punkte Plan zur Wiederaufrüstung Europas vorgelegt. So sollen in der EU bis zu 800 Milliarden Euro für die Verteidigung mobilisiert werden. Mitgliedstaaten soll es künftig erlaubt sein, neue Schulden für Verteidigungsaus-
gaben zu machen, ohne deswegen ein EU-Defizitverfahren befürchten zu müssen. Auch sieht der Fünf-Punkte Plan
einen neuen Fonds in Höhe von 150 Milliarden Euro vor,
um die Verteidigungsinvestitionen in der EU zu erhöhen.
Bei einem Sondergipfel zur Ukraine am Donnerstag wollen
die EU-Staats- und Regierungschefs unter anderem darüber
beraten, wie man die europäische Rüstungsindustrie weiter hochfahren kann.

Der Vormarsch russischer Streitkräfte in der Ukraine hat sich im Februar dem Anschein nach weiter verlangsamt. Das zumindest zeigen Satelittenbilder aus der Region. Im vergangenen Monat hatte Russland gerade mal 389 Quadratkilometer erobert. Im Januar waren es noch 431 Quadratkilometer gewesen. Im Dezember hatte Russland den Angaben zufolge noch 476 Quadratkilometer und im November sogar 725 Quadratkilometen eingenommen. Der Analyse der Nachrichtenagentur AFP von Daten des Instituts für Kriegsstudien (ISW) zufolge hat die russische Armee von März 2024 bis Februar 2025 insgesamt 4500 Quadrat-kilometer ukrainisches Territorium eingenommen.

Während die ukrainische Armee von März 2023 und Februar 2024 noch 1440 Quadratkilometer Gebiet zurückerobert hatten, waren es im Zeitraum von März 2024 bis Februar 2025 nur noch 52 Quadratkilometer.

Obwohl die Ukraine seit geraumer Zeit einen Personal- und Ausrüstungsmangel hat, ist es den russische Truppen bislang noch nicht gelungen vollständig die Stadt Pokrows einzunehmen. Die Stadt ist für die ukrainischen Streitkräfte von großer strategischer Bedeutung.

Umgekehrt konnte die ukrainische Armee bei ihrer im August 2024 gestarteten Offensive in der russischen Grenzregion Kursk zwar binnen zwei Wochen rund 1300 Quadratkilometer russischen Territoriums erobern, doch diese schrumpfte in den Monaten danach zusehends. Ende Februar kontrollierte die Ukraine nur noch 407 Quadratkilometer in Kursk.


01.03.2025
Orban droht mit einer Blockade von EU-Hilfen für die Ukraine. So möchte er einer gemeinsamen Erklärung der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag nicht zustimmen. Seiner Ansicht nach solle die EU dem Beispiel der USA folgen und direkte Gespräche mit Russland über einen Waffenstillstand und eine Einigung in der Ukraine führen.

Am Samstagnachmittag wird Selensky in London erwartet, wo er wohl mit dem britischen Premierminister Keir Starmer zu Gesprächen zusammentreffen wird. Am Sontag ist dann ein Treffen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit dem britischen König Charles III. geplant. Das Treffen folgt knapp zwei Tage nach dem beispiellosen Eklat im Weißen Haus zwischen Selenskyj und US-Präsident Donald Trump. Nato-Generalsekretär Mark Rutte hatte wenig später den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj dazu aufgefordert, seine Beziehung zu US-Präsident Donald Trump schnellstmöglich zu normalisieren.

Nach der Eskalation zwischen den USA und der Ukraine hat Vizkanzler Robert Habeckrasche weitere Hilfen für das angegriffene Land gefordert. Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock sprach von einer "Täter-Opfer-Umkehr" und einer neuen Zeit der Ruchlosigkeit.

Deutschland wird der Ukraine voraussichtlich in diesem Jahr weiteres Kriegsgerät liefern, darunter 20 Schützenpanzer und mehr als 20 Kampfpanzer, zudem drei kombinierte Feuereinheiten IRIS-T. Auch soll die Ukraine von Deutschland weitere Flugabwehrpanzer vom Typ Gepard, Radhaubitzen und Panzerhaubitzen, zudem 300 geschützte und gepanzerte Transportfahrzeuge und jede Menge Munition erhalten.

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Wichtiger Hinweis:
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt des Kriegsgeschehens im März 2025. Es ist äußerst schwierig, das Kriegsgeschehen in seiner Gesamtheit zu erfassen zumal unabhängige Informationen oft fehlen. Daher auch keine Gewähr auf Richtigkeit der bereitgestellten Infos!



Die Ukraine Krise 2014. Die Anfänge des Konflikts in der Chronologie:

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Linkverweise:
Habsburgs Ukraine (welt.de)


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