Krieg in Somalia
Piraterie am Horn von Afrika

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Afrika Konfliktherde

Somalia Krieg in Somalia

Bereits 1993 hatten die USA unter Präsident Bush Senior versucht, dem Leid im Land ein Ende zu machen, doch der Krieg in Somalia entpuppte sich als ein 2. Vietnam mit hohen Verlusten auf US-amerikanischer Seite. Seit dem US-Trauma "Black Hawk - Down" ist Somalia für die USA eine No-Go-Zone. Die Staatengemeinschaft schaut seitdem untätig weg und überlässt das Land den WarLords und Al-Schabaab-Milizen.


STAATSFORM:
WEITESTGEHENDE ANARCHIE

Staatspräsident:
Scheich Scharif Ahmed, seit 31.01.2009

Regierungschef:
Omar Abdiraschid Ali Scharmarke, seit 14.02.2009

Einwohner: 8.926.000 (2010)
Fläche: 637657 km2
Hauptstadt: Mogadischu
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner/km2
Auslandsverschuldung 2,949 Mrd. US-$ *

Flüchtlinge: 561.155 *
Bevölkerungswachstum 2000-2008: 2,4 % *
Lebenserwartung: 50,0 Jahre*
Säuglingssterblichkeit: (pro 1000): 119*
Kindersterblichkeit (pro 1000): 200 *
BSP/pro Einwohner: k.A.

Wirtschaft:
65 % Landwirtschaft
25 % Dienstleistung
10% Industrie

*Fischer Weltalmanach 2011, Werte von 2008


Bevölkerung:
unter 15 Jahren: 45 % (2)
über 65 Jahre: 3% (2)

85 % Angehörige der Somal-Stämme
15% Bantu-Gruppen sowie kleine Minderheiten von Arabern, Asiaten und Europäern.(1)

Religion: Sunnitische Muslime, kleine Minderheit von Christen (1)

Zugang zu Trinkwasser in % (2006)
29 % (2)

Zugang zu Sanitäreinrichtungen
in % (2006):
23 % (2)

Städtische Bevölkerung
in % (2008): 37%(2)

Alphabetisierungsrate:
37,8 % 1

1Weltatlas und Länderlexikon (2008)
2 Fischer Weltalmanach 2011



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Zahlenbilder Zahlenbilder Zahlenbilder Zahlenbilder Zahlenbilder
Akteure der Entwicklungspolitik (11/2011) Die Weltbank Strukturen der Weltwirtschaft (10/2011) Eine mörderische Welt (12/2011) Wird der Hunger besiegt? (10/2011)


Sportfunktionäre getötet - Präsident blieb unverletzt (04.04.2012)
Somalias Regierungschef Abdiweli Mohamed Ali ist nur knapp einem Selbstmordanschlag im Nationaltheater der Hauptstadt Mogadischu entkommen. Al-Schabab-Miliz steht offenbar hinter dem Anschlag.

Auf der Suche nach Ordnung im Chaos Somalias (23.02.2012)

Al Schabaab missbraucht Menschen als Schutzschilde (11.11.2011)

Wenigstens ein Schlafplatz und etwas Essen (09.11.2011)
Noch immer suchen Hunderttausende Somalier im Grenzgebiet zu Kenia Zuflucht vor dem Krieg in ihrer Heimat und dem Hunger. In den drei Flüchtlingslagern rund um Dadaab haben sich inzwischen mehr als 450.000 Menschen eingefunden. Deren humanitäre Lage ist jedoch entsetzlich. Völlig unter ernährt, sterben viele der Kinder bereits in den ersten Tagen nach Ankunft in den Flüchtlingslagern.

Humanitäre Hilfe gegen alle Widerstände (19.8.2011)

Endstation Dadaab (16.08.2011)

Tausende müssen ohne Schutz im Freien campieren (16.08.2011)

Der gescheiterte Staat am Horn von Afrika (12.08.2011)
Somalia leidet unter einer Hungersnot. Die politsche Lage ist mehr als instabil. Eine funktionierende Zentralregierung gibt es nicht. Stattdessen ist das Land in mehrere Machtzentren unterteilt. Daher erreichen Hilfslieferungen die Notleidenden nur mühsam.

Zur Geschichte:
Großbritannien und Italien errichten in den 1880er Jahren auf dem Gebiet des heutigen Somalias zwei Protektorate. Im Jahr 1960- nach der Unabhängigkeitserklärung - wurden die beiden Teile zur Republik Somalia vereinigt. Die demokratischen Strukturen des Landes waren jedoch sehr schwach und so stürzte das Land bereits 1969 in eine Militärdiktatur, welche Siad Barre, durch die damalige Sowjetunion unterstützt, errichtete. Schon damals war die Gesellschaft Somalias tief gespalten und in ein ausgeprägtes Clanwesen unterteilt, doch mithilfe repressiver staatlicher Strukturen gelang es dem Diktator Siad Barre den Einfluss der Clans mehr als 20 Jahre zu unterdrücken. 1991 jedoch schlossen sich die Clans zusammen und stürzten ihren verhassten Dikator. Was folgte war ein erbitterter Bürgerkrieg zwischen den Clans. Die Provinzen Somaliland und später Puntland spalteteten sich in den Wirren der Kämpfe ab während das restliche Somalia in bürgerkriegsähnlichen Zuständen versank. Zunächst kümmerte sich die UN-Mission UNOSOM unter US-amerikanischer Führung um die Versorgung der notleidenden Bevölkerung, doch nach der Ermordung von 19 US-Soldaten vor laufenden Kameras durch somalische Milizen zogen sich die UN-Truppen nach und nach zurück und überließen das Land sich selbst.

Erst im Jahre 2000 einigten sich die Clan-Führer auf eine Übergangsregierung, doch dieser gelang es trotz internationaler Anerkennung nicht, das Land zu vereinen und den Frieden wiederherzustellen. Sechs Jahre später gelang dies erstmals zum Missfallen Äthiopiens und der westlichen Welt der islamistischen ICU. Doch der Frieden dauerte nicht Lange, denn im Zuge der Terroranschläge vom 11. September gewährte man dem Nachbarland Äthiopien die islamistische ICU militärisch zu zerschlagen und einen neuen Präsidenten einzusetzen. Abdullahi Yussuf war jedoch ohne Macht und so einigte man sich schließlich 2009 im Dschibuti-Abkommen mit Zustimmung des Westens auf einen neuen Präsidenten.

Präsident Sheikh Sharif Ahmed, von dem man hoffte, dass er das Land endlich vereinen und die Kämpfe zwischen den Clans beenden könnte, war ironischer Weise noch 2006 als Führer der ICU durch äthiopische Truppen vertrieben worden. Seine Ernennung zum Präsidenten zeigt einmal mehr wie hilflos und verzweifelt man sich gegenüber den Missständen im Land fühlte.

Bis heute ist Sheikh Sharif Ahmed im Amt, jedoch hat auch er faktisch kaum Macht. Mit Hilfe der etwa 5000 Soldaten der Afrikanischen Union gelingt es ihm lediglich die Hauptstadt Mogadischu, genauer gesagt eigentlich nur den internationalen Flughafen, den Hafen und den Präsidentenpalast zu kontrollieren. Der restliche Teil des Landes wird von den Al Schabaab-Milizen beherrscht, die einen Gottesstaat errichten wollen und die Bevölkerung tagtäglich terrorisieren. Die Al Schabaab-Milizen, denen man gute Kontakte zur Al Kaida nachsagt, haben sich aus dem radikalen und militanten Flügel der ICU gebildet. Wichtigste Einnahmequelle der Milizen ist der Hafen Kismayo.


Goldener Sieg - oder der Beginn neuer Gewalt? (06.08.2011)

Somalia - Ein Land im Religionskrieg
(03.08.2011)

Ein Militäreingriff ist für Niebel keine Option (03.08.2011)

Der Kampf gegen den Hunger in Afrika (25.07.2011)

"Wir drohen eine ganze Generation zu verlieren" (25.7.2011)
Nach Angaben von FAO und dem UN-Welternährungsprogramm (WFP) sind zur Zeit 3,7 Millionen Menschen in Somalia auf Hilfe angewiesen. Am Horn von Afrika würden laut WFP-Direktorin Sheeran 11 Millionen Menschen unter der Dürrekatastrophe leiden. Sollte die Hungerkatastrophe in Somalia nicht schnell gelöst werden, seien dauerhafte Schäden für Körper und Gehirn einer ganzen Generation von heranwachsenden Kindern zu erwarten,
so Sheeran.

UN-Hilfe erreicht nicht einmal jeden zweiten Hungernden (24.07.2011)

Welche Hilfe ist sinnvoll? (22.07.2011)

Die verheerendste Dürre seit mehr als 50 Jahren (22.07.2011)

Besuch der "gefährlichsten Stadt der Welt" (20.07.2011)

Bund stockt humanitäre Hilfe für Ostafrika auf (16.07.2011)

Ebenso wie London möchte auch die deutsche Bundesregierung angesichts des Elends in Somalia, Äthiopien und Kenia mit mehr Geld die Hungerleidenden unterstützen. Die jetzt bereit gestellten 59 Millionen Euro (+ 5 Mio. Euro) sind aber für mehr als 1.000.000 Menschen bestimmt. Insofern appelliert die Regierung auch an die deutsche Bevölkerung für die Notleidenden zusätzlich privat zu spenden. Die Dürre im Osten Afrikas hält bereits seit zwei Jahren an und hat gleich mehrere Ernten ausfallen lassen. Neben Somalia, Äthiopien und Kenia sind auch Dschibuti und Uganda von der Dürre betroffen. 11 Millionen Menschen sind derzeit in Ostafrika auf Lebensmittelhilfe angewiesen. In der von der Dürre besonders getroffenen Provinz Turkana im Norden Kenias ist laut der Hilfsorganisation Oxfam der Anteil der Unterernährten seit vergangenem Jahr von 15 auf 37 Prozent gestiegen. Die Lebensmittelpreise steigen und die humanitäre Lage spitzt sich tagtäglich zu. Verschärft wird die Situation durch die immense Anzahl von Flüchtlingen aus Somalia, wo seit nunmehr 20 Jahren Bürgerkrieg zwischen den Warlords herrscht. Allein im Juni kamen 54.000 Flüchtlinge von dort über die Grenze meist nach Kenia.


"Wie in den 80er-Jahren in Äthiopien" (16.07.2011)

Die Dürre zeigt Somalias Probleme (16.07.2011)
Aufgrund der inzwischen schon 2 Jahrzehnte andauernden Kämpfe in Somalia, und der dreimaligen Dürre in kurzer Folge fehlt es den Menschen in großem Umfang an Nahrung, was sich auch an der extrem hohen Kinder- und Säuglingssterblichkeit sowie an der auffallend geringen Lebenserwartung bemerkbar macht. Aber auch der Zugang zu medizinischer Versorgung, Trinkwasser und Sanitäreinrichtungen ist erbärmlich. So flüchten immer mehr Menschen in das benachbarte Äthiopien oder nach Kenia. Aber auch dort sind die Aufnahmekapazitäten begrenzt und die Not in den riesigen Auffanglagern ist nicht gerade geringer. Zumindest aber sind die Flüchtlinge dort vor den Warlords im eigenen Land weitestgehend sicher. Leider haben auch Äthiopien oder Eritrea eine Mitschuld an den Geschehnissen in Somalia. So haben die beiden Länder selbst Stellvertreterkriege in Somalia ausgefochten, indem sie unterschiedliche Clans unterstützt haben.

Dennoch, in Kenia und Äthiopien zumindest haben internationale Hilfsorganisationen, anders als in Somalia, die Möglichkeit ihren Kräften entsprechend zu helfen. Ein weit größeres Engagement der Staatengemeinschaft wäre hier sicherlich dringend gefragt.

Exkurs:

Vegetation:

Im nördlichen Teil:
Halbwüste/Trockensavanne
Dornbüsche

Nomadische Hirten
Viehhaltung
im südlichen Teil:
(ausreichend Regen)
kleine Wälder und Grasland

Landwirtschaftliche Nutzung: Anbau von Zuckerrohr, Mais, Sorghum sowie Cashcrops (Bananen)

Bananen sind im Süden des Landes wichtiger Exportartikel. Frauen und Kinder arbeiten hier unter oft sklavenähnlichen Bedinungen unter Aufsicht bewaffneter Milizen und Clans. Die Viehhaltung macht 40% des BSP und 65% der Exporteinkünfte aus. In der wenig entwickelten Industrie überwiegt die Lebensmittelverarbeitung.




Ein Land ohne Hoffnung (16.04.2011)
Die international anerkannte Übergangsregierung kontrolliert gerade mal die Hälfte der eigenen Hauptstadt Mogadischu während die andere Hälfte und die meisten Landesteile in der Hand radikaler Islamisten, der so genannten Al-Schabaab-Milizen ist. Plünderungen und Vergewaltigungen sind fast alltäglich geworden. Längst gilt das Recht des Stärkeren und der Stärkere hier in Somalia ist Dank der Untätigkeit der Vereinten Nationen die so genannten Al Schabaab Miliz, die scheinbar auch in engem Kontakt mit dem internationalen Terrornetzwerk Al Kaida steht. Anfang 2007 erteilten die Vereinten Nationen der Afrikanischen Union ein Mandat, in Mogadischu im Rahmen der AMISOM Mission aktiv zu werden und für Stabilität im Land zu sorgen. Doch die stationierten Soldaten der Afrikanischen Union sind zahlenmäßig zu wenig und zudem im Vergleich zu den Al-Schabaab-Milizen schlecht ausgerüstet. Die Kriegsfürsten haben so leichtes Spiel.


"Wir haben gar nichts. Wir sind alle Flüchtlinge" (26.01.2011)
In Somalia herrscht seit 20 Jahren Krieg. Der einstige unbeliebte Diktator Siad Barre war 1969 durch einen Militärputsch an die Macht gekommen und hatte sich während des kalten Krieges erst auf die Seite der Sowjetunion geschlagen und später auf die der USA.
Im Januar 1991 vertrieb eine Allianz verschiedener Kriegsherren den Diktator aus dem Land, doch was als Befreiungsschlag begann, endete in einem lang andauernden Bürgerkrieg. Bilder von hungernden und sterbenden Menschen gingen um die Welt. Unbestätigten Berichten zufolge kamen täglich bis zu 2000 Menschen durch Hunger und Krieg ums Leben. Der damalige US Präsident Bush Senior wollte dem ein Ende setzen.

So versuchten US-amerikanische Truppen 1993 im Zuge eines UN-Mandates, die von Mohammed Farah Aidid entfachten Kämpfe im Land zu beenden, doch bereits nach wenigen Monaten wurden die US Truppen als Folge des US-Traumas "Black Hawk down" wieder nach Hause geholt. Drei US Kampfhubschrauber des Typs ´Black Hawk´ waren abgeschossen und deren Piloten vor laufenden Kameras durch den Wüstensand geschleift worden. Seitdem ist Somalia für die USA eine No-Go-Zone , wo Kriegsherren ungehindert ihr Unwesen treiben können und die Bevölkerung terrorisieren.

Anders als in Lybien, Irak oder Afghanistan, wo US-Truppen derzeit im Einsatz sind, um die Zivilbevölkerung zu schützen und demokratische Strukturen aufzubauen - so zumindest der gut gemeinte Vorsatz- , schaut die Weltgemeinschaft hier seit Jahren weg, wenn Menschen vergewaltigt und ermordert werden.

Radikal-islamische Milizen treiben hier in weiten Teilen des Landes ihr Unwesen und haben einen Großteil Somalias unter ihre Kontrolle gebracht. Die in Somalia eingesetzte Übergangsregierung ist viel zu schwach um dagegen etwas zu tun und kann sich selbst nur mit Hilfe von Truppen der Afrikanischen Union an der Macht halten.

Exkurs:

Somalia in der Kolonialzeit:


1875
Somalia unter der Kontrolle Ägyptens

1886 Britisches Protektorat

1889 Italien annektiert Ostküste Somalias

Über viele Jahre kontrolliert GB den Norden Somalias, während Italien den Süden
und Osten beherrscht.

1960 Somalias erlangt seine Souveränität




"Massiver Krieg" in Mogadischu (24.08.2010)

Der Süden Somalias wird immer mehr von islamistischen Al Schabaab-Milizen terrorisiert, die ein radikal-islamisches Rechtssystem eingeführt haben. Bei einem erneuten Anschlag auf ein Hotel in der Nähe des Regierungspalastes sind mindestens 60 Menschen getötet worden, darunter 6 Parlamentarier. Christlichen Hilfsorganisationen ist die Arbeit verboten. Zwar ist die Afrikanische Union mit Friedenstruppen bemüht, die Hauptstadt Mogadischu vor Anschlägen islamistischer Al-Schabaab-Mililzen zu schützen, doch immer häufiger sieht sie sich der zunehmenden Gewaltbereitschaft der Milizen machtlos gegenüber. Obwohl viele Menschen in Somalia hungern, wird auch das Welternährungsprogramm daran gehindert, Lebensmittel an die bedürftige Bevölkerung zu verteilen.
Krieg in Somalia

Somalia - Der zerfallene Staat (27.12.2006)

Kurzinhalt des Artikels für Schüler zusammengefasst:
Seit dem Sturz des Diktators Siad Barre im Jahr 1991 kämpfen zahlreiche rivalisierende Clans um Macht und Einfluss. Warlords, Islamisten und somalische Regierungstruppen bekriegen sich nun schon 15 Jahre.

Im Jahre 2006 übernahm die "Union islamischer Gerichte", wie sie sich selbst zu nennen pflegt, die Macht in Mogadischu. Kurze Zeit später, am 21. Dezember desselben Jahres kam es sogar zum offenen Krieg mit dem christlichen Äthiopien, das seitdem von den USA unterstützt wird.
Schon wenige Tage später, am 28. Dezember, eroberten äthiopische und somalische Regierungstruppen Mogadischu zurück und zwangen die Islamisten zum Rückzug. Am 1. Januar 2007 fiel auch die von Islamisten gehaltene Hafenstadt Kismayo.

Die Vereinigten Staaten von Amerika warnen davor, dass Somalia zum Sammelbecken internationaler Terroristen werden könnte. Es wird befürchtet, dass es in der Region zu einem Krieg zwischen Christen und Muslimen kommen könnte, was schnell globale Ausmaße annehmen könnte.

Drei somalische Minister getötet (3.12.2009)

Kurzinhalt des Artikels für Schüler zusammengefasst:
Bei einem Selbstmordattentat in einem Hotel in Mogadischu wurden mindestens 19 Menschen getötet, darunter die Minister für Bildung, höhere Bildung und Gesundheit. Zwei weitere Minister der Übergangsregierung, die an einer Examensfeier der Universität teilgenommen hatten, wurden verletzt.

Islamisten töten 14 Soldaten der Afrikanischen Union (18.09.2009)

Kurzinhalt des Artikels für Schüler zusammengefasst:
Bei mehreren Selbstmordanschlägen der islamistischen Al-Shabab-Miliz sind 14 Soldaten der Afrikanischen Union getötet wurden. Diese waren nach Angabe der Al-Shabaab Milizen die Vergeltung für einen tödlichen US-Angriff auf einen Al-Kaida-Führer.


US-Streitkräfte töten offenbar Al-Kaida-Anführer (15.09.2009)

Kurzinhalt des Artikels für Schüler zusammengefasst:
US-Streitkräfte töten den Anführer der Al-Kaida in Ostafrika Saleh Ali Saleh Nabhan. Auch der Führer der berüchtigten örtlichen Al-Shabaab-Miliz soll bei dem US-Angriff ums Leben gekommen sein.




Piraterie am Horn von Afrika

Piraterie am Horn von Afrika (Tagesschau.de)

Die Piraterie am Horn von Afrika ist nur ein Symptom für die katastrophalen Zustände in Somalia, wo organisierte Kriminalität und Terrorismus alltäglich sind. Hier herrscht Anarchie. Der Staat ist zerfallen und als Folge terrorisieren Warlords und Clan-Milizen das Land. Somalia ist zum Schlaraffenland für Kriminelle geworden. Radikalislamische Gruppen wie die "Al Shabaab" oder die noch junge "Hisb Al Islam" finden hier einen optimalen Unterschlupf. Es wird vermutet, dass die Hintermänner der Piraterie reiche Haie sind, die von Europa, Amerika oder von der arabischen Halbinsel aus operieren.

Piraterie am Horn von Afrika



Gekapertes Schiff wieder frei (17.06.2011)

Was tun gegen Piraten? (15.06.2011)

Piraten lassen entführte "Beluga Nomination" frei (13.04.2011)

Drei tote Seeleute auf deutschem Frachter (05.02.2011)

Piraten kapern Schiff einer Bremer Reederei (25.01.2011)

Seeräuber kapern erneut deutsches Schiff (28.12.2010)

Piraten überfallen deutsches Schiff (27.11.2010)

Kurzinhalt für Schüler zusammen gefasst:
Bei dem Überfall auf ein deutsches Frachtschiff hat sich der Kapitän und die Mannschaft wohl noch in letzter Sekunde in einen Schutzraum retten können, wo sich die Besatzung seitdem verschanzt hält. Eine dänische Fregatte ist unterwegs, um zu klären, ob die Piraten inzwischen geflohen sind.

Inzwischen schlagen die Piraten immer häufiger auch auf hoher See zu, um den internationalen Patrouillen zu entgehen. Somalische Seeräuber haben derzeit etwa 30 Schiffe in ihrer Gewalt. Das höchste bisher gezahlte Lösegeld waren neun Millionen Dollar für einen Tanker aus Südkorea.

Nur die "großen Haie" profitieren (22.11.2010)

"Nur eine stabile Regierung kann die Piraten stoppen" (22.11.2010)

Gekaperte "Beluga Fortune" ist wieder frei (25.10.2010)

Piraten kapern Schiffe mit Deutschen an Bord (24.10.2010)

Wer verdient an der Piraterie? (25.07.2009)

Piratenüberfälle haben sich verdoppelt (15.07.2009)

Die modernen Piraten (06.07.2009)

Bundestag weitet Bundeswehr-Einsatz gegen Piraten aus (19.06.2009)

Die Korsaren aus einem zerfallenen Staat (10.05.2009)


Wie ist die Überstellung von Piraten an Kenia geregelt?
(10.03.09)

Wie eine deutsche Fregatte Piraten und Beweise sucht (14.02.2009)

Mehr Angst vor Finanzkrise als vor Seeräubern (20.11.08)

"Die echten Piraten leben in London" (20.11.2008)

Den Suezkanal umschiffen (20.11.2008)

Reeder rüsten gegen Piraten auf
(11.12.08)

"Flaggenfrage stellt sich hier nicht" (03.12.2008)

"Gekapert wird zielgerichtet und auf Bestellung" (19.11.2008)

Übersichtskarte der Piratenüberfälle weltweit (IMB)



Afrika. Ein Kontinent und seine Konflikte


Zahlenbilder - Diagramme, Tabellen, Charts, Karten und Illustrationen

Diagramme, Tabellen, Charts, Karten und Illustrationen

Zahlenbilder- fuer Schule und Studium



Schnelleinstieg:

Außenpolitik
   
Konflikte und Krisen weltweit Afrika

- UN Millenniumgipfel
   (in New York, 2010) 

- Kongo

- Ghana

- Schiffspiraterie
  ( Horn von Afrika )


Konflikte und Krisen weltweit UN/Vereinte Nationen

- IWF/NATO/WTO
- Sicherheitsrat


Sozialkunde Unterrichtsmaterial. Konflikte und Krisen weltweit G20 Gipfel in Seoul
Konflikte und Krisen weltweit Die Supermacht USA
Konflikte und Krisen weltweit Die Militärmacht Russland
Konflikte und Krisen weltweit Die Europäische Union
Konflikte und Krisen weltweit Italien. Regierungskrise
Konflikte und Krisen weltweit Griechenland-Krise
Konflikte und Krisen weltweit England/Großbritannien
Konflikte und Krisen weltweit Irland/Finanzkrise
Konflikte und Krisen weltweit Frankreich

- Atomkraftwerke

- Roma & Sinti Vertreibung

- Rentensystem/Proteste

Konflikte und Krisen weltweit Finnland
Konflikte und Krisen weltweit Schweden
Konflikte und Krisen weltweit Türkei
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Konflikte und Krisen weltweit Südamerika.
Krisen & Konflikte
Konflikte und Krisen weltweit Nord- und Südkorea
Konflikte & Krisen
Konflikte und Krisen weltweit Der Irak. Konflikte u.
Terroranschläge
Konflikte und Krisen weltweit Iran. Atomkonflikt
Konflikte und Krisen weltweit Arabisch-israelischer
Konfikt
Konflikte und Krisen weltweit Afghanistan
Konflikte und Krisen weltweit Kontinent Asien
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- Sri Lanka
- Thailand
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