IRAN
Aktuelle Meldungen vom Persischen Golf
08.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Medienberichten zufolge wurde ein Nachfolger Ali Chameneis bestimmt. Vermutlich ist die Wahl auf Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei gefallen. Israels Premier Netanjahu hat unterdessen eine Fortsetzung von Angriffen "ohne Gnade" angekündigt. In diesem Zusammenhang sprach er von einem organisierten Plan mit vielen Überraschungen, um das Regime zu destabilisieren und einen Wandel zu ermöglichen.
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind zwischen dem 28. Februar und dem 1. März rund 100.000 Menschen aus Teheran geflohen. Wie iranische Medien unter Berufung auf eine staatliche Stiftung berichteten, sollen im Iran seit Samstag bereits mehr als 1.200 Menschen ums Leben gekommen sein. Die Menschenrechtsorganisation HRANA meldet mindestens 585 Getötete, darunter offiziell identifizierte 239 Zivilisten. Schätzungen gehen von weit über 1.300 Verletzten im Iran allein in der ersten Woche aus.
Unter Berufung auf den Roten Halbmond sprachen iranische Medien bereits am 1. März von 201 Toten und 747 Verletzten in insgesamt 24 Provinzen. Offenbar sind tausende zivile Gebäude von den Bombardements betroffen. Durch die bisherigen Luftangriffe kam es zu Bränden an Öllagern in Teheran und zu erheblichen Schäden am internationalen Flughafen Mehrabad. Amnesty International kritisiert die Zerstörung von Bildungseinrichtungen, darunter offenbar eine Grundschule für Mädchen.
Menschenrechtsorganisationen äußern den dringenden Verdacht, dass durch den Einsatz von Waffen in Wohngebieten das humanitäre Völkerrecht verletzt wird. Amnesty International und andere Organisationen werfen den Konfliktparteien den Einsatz von Streumunition und unverhältnismäßige Gewalt in Wohngebieten vor.
Die Bevölkerung im Iran leidet unter einer Rekordinflation und unter einer Knappheit bei Lebensmitteln, die durch den Krieg weiter verschärft wurden.
Durch die Zerstörung von Versorgungslinien drohen Engpässe nicht nur bei Lebensmitteln sondern auch bei Medikamenten.
Bei israelischen Luftangriffen Im Libanon sind Medienberichten zufolge auch heute wieder wieder viele Menschen ums Leben gekommen sein. Südlich des Litani-Flusses nahe der gemeinsamen Grenze sollen bei israelischen Luftangriffen
mindestens 15 Menschen getötet worden sein. Offenbar wurde auch ein Wohngebäude getroffen. Unter den Opfern sind wohl auch Frauen und Kinder.
Die Israelische Armee rief die Zivilbevölkerung im Süden des Libanon auf, das Gebiet wegen der Kämpfe gegen die Hisbollah zu verlassen. In der Nacht haben israelische Luftstreitkräfte wohl auch ein Hotel im Zentrum der libanesischen Hauptstadt Beirut bombardiert. Libanesischen Angaben zufolge gab es mindestens vier Tote und zehn Verletzte. Der Angriff hat offenbar Kommandeuren der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarde gegolten.
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge den unterirdischen Militärbunker des getöteten Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei angegriffen, welcher sich unter iranischen Regierungsgebäuden im Zentrum der Hauptstadt Teheran
befunden haben soll. Israelischen Angaben zufolge hat dieser alls Basis für militärische Aktivitäten gedient.
Da das Treibstoffversorgungsnetz im Iran erheblich beschädigt wurde, wird derzeit laut Regionalgouverneur Mohammad Sadegh Motamedian
kein Treibstoff mehr in die Hauptstadt Teheran geliefert.
Am frühen Morgen meldete die iranische Militärführung Angriffe mit Kamikazedrohnen auf den Luftwaffenstützpunkt Ramat David und eine Radarstation in Israel, einen US-Stützpunkt in Kuwait sowie im irakischen Erbil.
US Präsident
Trump schließt Bodentruppen im Iran zu einem spätere Zeitpunkt in der Zukunft zwar nicht grundsätzlich aus, hält deren Einsatz zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht für wahrscheinlich. Vor einem Einsatz von US Streitkräften auf iranischem Terrain müssten, so Trump, die iranischen Streitkräfte so geschwächt sein, dass sie auf Bodenebene nicht mehr kämpfen könnten.
Für den Fall, dass kurdischer Kämpfer aus dem Nordirak in den Iran eindringen, hat die Führung in Teheran mit Angriffen auf "alle Einrichtungen" im Nachbarland gedroht. Iranischen Angaben zufolge wurden bislang vom Iran nur Stützpunkte der USA und Israels sowie von separatistischen Gruppen der Region ins Visier genommen.
An der US-Botschaft in Norwegens Hauptstadt Oslo hat sich eine Explosion
ereignet. Chinas Außenminister Wang Yi hat ein Ende des unnötigen Krieges gefordert, welcher der ganzen Welt nur Schaden bringe.
Iranische Angriffe auf Golfstaaten,
die US Basen beherbergen:
Bahrain spricht von einem Drohnenangriff auf eine Entsalzungsanlage zur Aufbereitung von Trinkwasser. Das Land ist für die eigene Wasserversorgung stark auf die Entsalzung von Meerwasser angewiesen. Am Kuwaiter Flughafen sollen bei einem Drohnenangriff auf Treibstofftanks mehrere Brände ausgebrochen sein. Die Feuerwehr versucht, die Flammen so schnell wie möglich einzudämmen.
Vor der Küste Kuwaits soll ein Öltanker durch Irans Streitkräfte angegriffen worden sein. Dieser soll in US Besitz sein.
Bahrein erklärt, dass in der Hauptstadt Manama ein Hotel und zwei Wohngebäude getroffen worden sind. Es soll aber nur Materialschaden geben. Am Vortag hatte bereits ein iranischer Raketenangriff Feuer in der staatlichen Raffinerie Bahrains ausgelöst.
Wie der US-Sender CNN und die "Washington Post" unter Berufung auf Personen, die mit US-Geheimdienstinforma-tionen vertraut sind, berichtet, versorgt der Kreml wohl Teheran mit Standortangaben und Bewegungsdaten von amerikanischen Truppen, Schiffen und Flugzeugen. US Präsident Trump spielt die Bedeutung dieser Informationen jedoch herunter.
Kosten des Krieges
Der Iran Krieg hat die USA wohl bereits in den ersten
4 Tagen nach unterschiedlichen Schätzungen bereits
mehrere Milliarden Dollar gekostet. Laut McCusker haben die USA wahrscheinlich Abfangraketen im Wert von rund 5,7 Milliarden US-Dollar zur Abwehr iranischer ballistischer Raketen und Drohnen eingesetzt. Die Rede ist von bis zu 800 verschossenen Patriot-Raketen.
3,4 Milliarden US-Dollar entfallen auf Bomben und andere Raketentypen. US Kriegsminister Pete Hegseth gab zuletzt zu, dass der Konflikt noch Wochen dauern könnte. US-Präsident Donald Trump fordert vom Iran eine bedingungslose Kapitulation. Nach eigener Darstellung möchte er kein Abkommen mit dem Land abschließen.
Der Iran Krieg aus deutscher Sicht
Deutschlands Außenminister Wadephul ist über eine mögliche neue Fluchtbewegung in Richtung Europa zutiefst besorgt. Gerade im Libanon ist laut dem Außenminister bereits jetzt eine große neue Flüchtlingsdynamik und eine Dramatik mit vielen Binnengeflüchteten zu erkennen. Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz hat vor den unkontrollierbaren Folgen durch eine lange Kriegsdauer im Iran gewarnt. Er befürchtet Stellvertreterkonflikte, die auf iranischem Boden ausgetragen werden und den Zusammenbruch der iranischen Staatlichkeit.
06.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Am siebten Tag des Iran-Krieges sind in Tel Aviv Berichten zufolge mehrere Explosionen zu hören gewesen. Die Rede ist von acht Explosionen in der israelischen Küstenstadt. Laut Israels Gesundheitsministerium sind im Land bereits mehr als 1.600 Verletzte in Krankenhäusern behandelt worden. Viele leiden unter Angstzuständen, ausgelöst durch die Angriffe. Insgesamt sind in Israel im Zuge des Krieges bislang elf Menschen getötet worden.
Im Iran sollen seit Samstag mehr als 1.200 Menschen gewaltsam ums Leben gekommen sein. Auch in den Golfstaaten gab es bei iranischen Angriffen bereits mehrere Tote.
In mehreren Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut
hat Israels Luftwaffe Angriffe geflogen. Unter anderem sollen auch zehn Hochhäuser angegriffen worden sein, in denen sich laut Israel militärische Infrastruktur der Miliz befunden haben soll. Die israelischen Angriffe dauerten in der Nacht mehrere Stunden an.
Das US Militär meldet eine Serie massiver Angriffe tief im iranischen Staatsgebiet. In nur 72 Stunden sollen US Angaben zufolge mehr als 200 Ziele bombardiert worden sein - auch in der Nähe der iranischen Hauptstadt Teheran. Zum Einsatz kamen wohl unter anderem Tarnkappenbomber vom Typ B2, welche dutzende bunkerbrechende Bomben auf unterirdische Abschussanlagen für balistische Raketen warfen.
Jeder dieser Bomben wiegt mehr als 900 kg und ist für besonders geschützte Ziel tief unter der Erde gedacht. Mehr als 30 Schiffe der iranischen Marine sollen bereits zerstört oder versenkt worden sein. Verteidigungsminister Pete Hegseth betonte noch einmal, dass die Vereinigten Staaten von Amerika keinen Mangel an Munition hätten und den militärischen Konflikt so lange aufrechterhalten könnten
wie es nötig sei.
Während der Iran behauptet, den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" mit Kampfdrohnen beschädigt zu haben, wurde dies vom Pentagon und dem US-Zentralkommando
dementiert. Das US-Militär bestätigte lediglich, eine iranische Drohne (Typ Schahed-139) abgeschossen zu haben, die sich dem Flugzeugträger näherte. Das saudische Verteidigungsministerium meldete unterdessen in der Nacht drei ballistische Raketen abgefangen zu haben, die in Richtung der Prince Sultan-Basis abgefeuert worden seien. In mehreren Golfstaaten befinden sich US-Militärbasen welche seit Beginn des Militärschlages gegen den Iran zum Ziel iranischer Angriffe wurden.
US Präsident Donald Trump sieht den Iran militärisch stark geschwächt, denn große Teile der Luftabwehr und des Raketenarsenals sollen zerstört worden sein. Auch meldet das US-Militär einen deutlichen Rückgang iranischer Angriffe. Laut US-Zentralkommando sind die iranischen ballistischen Raketenangriffe um etwa 90 % und Drohnenangriffe um
83 % zurückgegangen. Etwa 300 Raketenwerfer sollen bereits zerstört worden sein. Militärexperten gehen davon aus, dass der Iran derzeit noch über etwa 100 mobile Abschussrampen verfügt. Es gibt aber auch Gerüchte, dass Theheran bewusst Munition zurückhält, um für eine längere Kriegsdauer gewappnet zu sein. Hin und wieder setzt der Iran vereinzelt noch modernste Systeme wie die Fattah-2-Hyperschallraketen ein, um Nadelstiche gegen Israel zu setzen.
Der Iran ist dennoch führend in der Produktion kostengünstiger Kamikaze-Drohnen (z. B. Shahed-Serie). Allein Anfang 2025 sollen über 1.000 neue Drohnen mit Reichweiten über 2.000 km in den Dienst gestellt worden sein. Über deren Verbleib ist wenig bekannt. Noch vor Kriegsbeginn standen 610.000 Mann unter Waffen, wovon ca. 350.000 in der regulären Armee und 190.000 in den Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) dienten. Vor Kriegsbeginn verfügte der Iran über einige veraltete Kampfflugzeuge der 70er Jahre (F-4, F-5, F-14). Die Lieferung moderner russischer Su-35 Jets hatte sich zuletzt verzögert.
Der Schiffsverkehr durch die für den Welthandel so wichtige Straße von Hormus ist nach Einschätzung von US-Beobachtern um etwa 90 Prozent zurückgegangen.
Inmitten des Iran-Krieges haben die Einwohner von Dubai vom Innenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate am Freitag eine Warnung auf ihre Handys erhalten.
05.03.2026
Kriegsgeschehen am Persischen Golf
Nach eigenen Angaben hat das US-Militär seit Beginn der Operation mit dem Codenamen "Epic Fury" bereits über 1.700 Einsätze absolviert.
Nach Angaben des iranischen Roten Halbmonds, zitiert durch Al Jazeera, wurden bis zum 5. März 2026 mehr als 3.090 Häuser im Iran durch Luftschläge beschädigt oder zerstört. Die Schäden an Wohngebäuden konzentrieren sich auf Teheran und andere iranische Städte welche Ziel der Luftangriffe waren. Neben Privathäusern wurden auch über 500 Geschäfts-zentren, 13 medizinische Einrichtungen sowie Schulen und kulturelle Stätten wie der Teheraner Basar und der Golestan-Palast beschädigt.
Der Iran reagierte auf die Luftangriffe Israels und der USA mit Raketenangriffen auf Israel sowie auf US-Stützpunkte in Golfstaaten wie Saudi-Arabien, Jordanien und dem Irak. Die Straße von Hormus, die eine weltweit kritische Öl-Handelsroute ist , wurde vom Iran gesperrt. Über diese wird ein Fünftel der weltweiten Öltransporte abgewickelt. Infolgedessen stiegen die Ölpreise rasant an. Öl der Marke Brent stieg sprunghaft auf über 80 US-Dollar pro Barrel, wobei Experten bei einer länger anhaltenden Blockade Ölpreise von über 100 Dollar und eine globale Rezession befürchten. Die Megawattstunde Gas kostet sogar auf über 60 Euro geklettert, den höchsten Stand seit drei Jahren.
Der Konflikt hat sich innerhalb weniger Tage zu einer regionalen Krise ausgeweitet. Erklärte Ziele der USA sind die Zerstörung der iranischen Nuklear- und Militärkapazitäten, die Verhinderung von Atomwaffen sowie der Sturz des amtierenden Regimes. Nach Angaben von Menschenrechts-organisationen wie HRANA wurden seit Kriegsbeginn mindestens 585 Menschen getötet. Darunter etwa 239 Zivilisten. Über 1.300 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt. Die Inflationsrate im Iran hatte bereits im Vorfeld Raten von über 70 % erreicht, wodurch Grundnahrungsmittel für viele unerschwinglich wurden.gelt In weiten Teilen des Landes mangelt es an Trinkwasser, Strom und medizinischer Versorgung.
Mit militärischer Hilfe hält sich China derzeit trotz strate-gischer Verträge (wie dem 25-jährigen Kooperations-programm) noch zurück, um eigene Handelsbeziehungen zum Westen nicht zu gefährden.
Dennoch betont China
seine Unterstützung für den Iran bei der Verteidigung der nationalen Souveränität und territorialen Integrität. China
ist massiv auf iranisches Öl angewiesen, das oft zu Vorzugspreisen geliefert wurde. Insofern trifft die Sperrung der Straße von Hormus die chinesische Wirtschaft empfindlich.
Im späteren Tagesverlauf heißt es, dass kurdische Kämpfer im westlichen Iran eine Bodenoffensive gestartet haben.
US-Medien wie Fox News und CNN haben offenbar davon berichtet, dass Tausende kurdische Kämpfer aus dem Nordirak die Grenze zum Iran überschritten haben, um eine Bodenoffensive zu starten. Einem CNN Bericht zufolge arbeitet der US-Geheimdienst CIA daran, kurdische Gruppen für einen Aufstand gegen Irans Regierung zu bewaffnen. Das Weiße Haus wies Berichte über eine geplante Bewaffnung kurdischer Gruppen durch die US-Regierung allerdings als falsch zurück.
Vertreter der KRG erklärten, dass kein einziger Kämpfer die Grenze überschritten habe und man nicht in den Konflikt hineingezogen werden wolle. Sprecher der Gruppen PJAK, PDKI und Komala erklärten zwar, dass man auf den Sturz des Regimes hinarbeite, jedoch sei ein verfrühtes Vorgehen ohne massive Luftunterstützung "suizidal".
Wie es heißt, soll US Präsident Trump erwägen, die irakischen Kurden bei ihrem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen.
Nach dem Einschlag zweier im Iran gestarteter Drohnen in einem Terminalgebäude des Flughafens in der an den Iran grenzenden Autonomen Republik Nachitschewan hat Aserbaidschans Staatschef Ilham Alijew mit Vergeltung gedroht. Eine weitere Drohne schlug demnach in der Nähe einer Schule im Ort Schekerabad ein.
Am späteren Abend dementierte der Iran den Drohnenangriff. In einer Erklärung heißt es, der Iran respektiere insbesondere die Souveränität der islamischen und benachbarten Länder. Der iranische Generalstab beschuldigt stattdessen Israel, hinter den Drohnengriffen zu stecken und die Beziehungen zwischen islamischen Ländern verschlechtern zu wollen. Rund zehn Millionen der 83 Millionen Einwohner des Iran gehören Berichten zufolge der aserbaidschanischen Minderheit an.
Nach Angaben des Innenministeriums von Bahrain ist am frühen Abend eine Öl-Anlage in dem Golfstaat angegriffen worden. Das Feuer sei aber zügig unter Kontrolle
gebracht worden. Nach eigenen Angaben fing allein Bahrein bisher 75 iranische Raketen und mehr als 120 iranische Drohnen ab. Dort wurde bislang ein Wohngebäude und ein wichtiger US-Marinestützpunkt getroffen. Bereits seit Tagen reagiert der Iran auf die amerikanisch-israelischen Militärschläge unter anderem mit Angriffen in der Golfregion.
Großbritannien hat angekündigt, vier weitere Kampfflugzeuge vom Typ Typhoon nach Katar verlegen zu wollen - offenbar auf entsprechende Bitten von Verbündeten in der Region . Zuletzt hatte US Präsident Trump Großbritanniens Premier Starmer scharf kritisiert, weil dieser die Nutzung britischer Stützpunkte für offensive Schläge gegen den Iran zunächst verweigert und erst später unter Bedingungen zugestimmt hatte. Premierminister Keir Starmer steht derzeit unter goerheblichem Druck. Er versucht einen diplomatischen Balanceakt zwischen der militärischen Unterstützung der USA und einer zurückhaltenden eigenen Kriegsbeteiligung zu vollziehen.
Der Militäreinsatz der USA und Israels gegen das iranische Mullah-Regime stößt in Deutschland mehrheitlich auf Ablehnung. Eine Mehrheit von 58 Prozent der Deutschen sehen den Angriff als nicht gerechtfertigt an. Um die Menschen in Iran sorgen sich 71 Prozent der Deutschen. An den Tankstellen in Deutschland sind die Benzinpreise infolge des militärischen Konflikten am Persischen Gold über die Zwei-Euro-Marke geschossen.
04.03.2026
US Verteidigungsminister Hegseth will den mutmaßlichen Angriff auf eine iranische Schule prüfen lassen.
Ein U-Boot der US Marine hat im Indischen Ozean also in internationalen Gewässern die iranische Fregatte Iris Dena mit einem Torpedo versenkt. Sri Lankas Behörden bestätigten das Sinken des Schiffs und haben bislang 87 geborgene Leichen gemeldet. 32 Matrosen konnten wohl gerettet werden, während 61 weitere Personen noch vermisst werden.
Des Weiteren hat der Iran Medienberichten zufolge eine ballistische Rakete auf das Nato-Mitglied Türkei abgefeuert. Trotz des Zwischenfalls hält die Nato einen Bündnisfall weiterhin für äußerst unwahrscheinlich.
Der
Iran hat für den Fall eines Angriffes auf die iranische Botschaft in der libanesischen Hauptstadt Beirut mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit gedroht.
28.02.2026
Die USA und Israel haben am 28. Februar 2026 gegen 7:00 Uhr deutscher Zeit großflächig den Iran angegriffen.
Schon bei den ersten Angriffswellen in Teheran wurde der Oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, getötet. Iranischen Angaben zufolge sollen bei einem mutmaßlichen Angriff am Samstag mindestens 168 Schülerinnen im Alter von sieben bis zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern getötet worden sein.
> Der Iran Krieg- Chronologie 30.03.- 21.03.2026
> Der Iran Krieg- Chronologie 09.03.- 20.03.2026
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